Sicherheits- und Gesundheitsschutz auf Baustellen und in Betrieben

Bei jeder Bau- oder Sanierungsmaßnahme be- und entstehen Sicherheits- und Gesundheitsgefahren. Für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten sind aber nicht nur die jeweiligen Arbeitgeber verantwortlich, sondern stets auch der Bauherr.

Insbesondere wenn mehr als nur ein Arbeitgeber auf einer Baustelle tätig wird, egal ob gleichzeitig oder nacheinander, ist durch den Bauherrn ein Sicherheits- und Gesundheitskoodinator (SiGeKo) nach Baustellenverordnung (BaustellV) und den Richtlinien am Bau (RAB) zu stellen. Dieser ermittelt dann die Gefahren und plant und überwacht die Sicherheits- und Schutzmaßnahmen.

Besondere Gefahren gehen von Gefahr- bzw. Schadstoffen aus, die insbesondere bei Rückbau und Sanierung freigesetzt werden können. Das betrifft nicht nur die Gebäude, sondern auch den Boden. Hierfür ist je nach Sachlage ein Arbeitsschutz- und Sicherheits(A+S)-Koordinator nach den Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Regel 101-004 erforderlich, der analog dem SiGeKo für diese speziellen Gefahren zuständig ist.

Vorermittlungen und Planungen

  • Gefährdungsbeurteilungen
  • Erstellen von SiGe- und A+S-Plänen
  • Erstellen von Betriebsanweisungen für AN

Überwachung

  • Koordinatorentätigkeit (SiGeKo) nach BaustellV/RAB
  • Koordinatorentätigkeit (A+S) nach DGVU R 101-004